Aktuelles und Wissenswertes

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Bitte beachten Sie, dass die Artikel eine steuerliche Beratung nicht ersetzen. Wir haben die Artikel sorgfältig recherchiert, übernehmen aber keine Haftung für Schäden, die Ihnen entstehen.

November 2016

Neuer Mindestlohn ab dem 1. Januar 2017

 

Zum 1. Januar 2017 steigt der Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde auf 8,84 Euro.

 

Arbeitgeber müssen daher bei allen Minijobs prüfen, sofern bislang weniger als 8,84 Euro gezahlt wurde, ob ab 2017 immer noch die Geringfügigkeits-grenze von 450 Euro eingehalten wird oder nicht. Bei einer Arbeitszeit von 51 Stunden ergibt sich bei einem Stundenlohn von 8,84 Euro ein monat-licher Arbeitslohn 450,84 Euro und damit läge ein sozialversicherungs-pflichtiges Arbeitsverhältnis vor. Ist das nicht gewünscht, ist die monatliche Arbeitszeit zu reduzieren.

 

Bereits bestehende Branchenmindestlöhne haben weiterhin Bestand, soweit sie höhere Mindestlöhne als 8,50 Euro vorschreiben.

November 2016

Garantierte Steuerfreiheit auf Fonds-Altbestände fällt Ende 2017 weg

 

Bisher galt ein Bestandsschutz für Fondsanteile, die vor der Einführung der Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009 erworben wurden. Mit einer Neu-regelung des Investmentsteuergesetzes gelten diese Altbestände nun als "fiktiv veräußert" zum 31. Dezember 2017 und als "fiktiv wieder ange-schafft" zum 1. Januar 2018. Ab dann unterliegen weitere realisierte Kursgewinn der Besteuerung. Viele Kleinanleger werden glücklicherweise dennoch verschont, da für Gewinne ab 2018 aus den Altbeständen ein Freibetrag in Höhe von 100.000 Euro gewährt wird.  

Mai 2016

Einsatz elektronischer Registrierkassen - Anforderungen ab dem    1. Januar 2017

 

Spätestens zum 1. Januar 2017 müssen Unternehmen, die elektronische Registrierkassen einsetzen, alle Einzelaufzeichnungen in digitaler Form aufbewahren. Im Rahmen von Betriebsprüfungen werden diese Daten dann maschinell analysiert. Prüfen Sie, ob Ihre elektronische Registrierkasse die Anforderungen an die Speicherung erfüllt.

Mai 2015

Automatischer Informationsaustausch mit der Schweiz ab 2018

 

Die EU und die Schweiz haben am 27. Mai ein Abkommen über den automatischen Informationsaustausch unterschrieben. Das Abkommen soll zum 1. Januar 2017 in Kraft treten und ab 2018 sollen Daten ausgetauscht werden.

Mai 2015

Schweiz nennt mögliche Steuersünder

 

Für großen Aufruhr in den Medien sorgt derzeit das Vorgehen der Schweiz, Namen von Personen zu veröffentlichen, bei denen die Schweiz um Amtshilfe gebeten wurde. Unserer Meinung nach ist diese Unruhe nicht berechtigt.

 

April 2015

"verspätete" Feststellung von Verlusten noch möglich

 

Aufgrund eines BFH-Urteils vom 15.01.2015 können nun Verluste auch noch gesondert festgestellt werden, wenn für das Verlustentstehungsjahr kein Einkommensteuerbescheid mehr erlassen werden kann aufgrund Festsetzungsverjährung. Weitere Infos

 

Dezember 2014

Neuerungen bei der Selbstanzeige ab dem 1. Januar 2015

 

Wir haben für Sie im Zusammenhang mit der Gesetzesänderung zum 1. Januar 2015 drei Punkte ausgewählt und Ihnen dargestellt, zu denen wir zuletzt immer wieder befragt wurden.

Dezember 2014

Steuerprivilegien für Schenkungen und Vererbungen von Betriebsvermögen sind verfassungswidrig.

 

Das Bundesverfassungsgericht stellte die Verfassungswidrigkeit der Ausgestaltung der Erleichterungen von Betriebsvermögen bei der Erbschaft- und Schenkungssteuer fest. Der Gesetzgeber ist aufgerufen die Gesetzes-lage bis zum 30. Juni 2016 zu ändern. Dabei führte das Gericht aus, dass eine Rückwirkung der kommenden Gesetzesänderung bis zum 17. Dezember 2014 rechtens wäre.

 

Aus unserer Sicht müssen Familienunternehmen trotzdem nicht um Ihre Zukunft bangen, wir erwarten für sie grundsätzlich keine einschneidenden Veränderungen. Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Einzelfall.

November 2014

Aufzeichnugspflichten aufgrund des Mindestlohngesetzes

 

Durch das Mindestlohngesetz erweitern sich ab dem 1. Januar 2015 die Dokumentationspflichten für bestimmte Branchen und für Arbeitgeber mit Minijobbern oder kurzfristig Beschäftigten. Weiter

Juli 2014

Entfernungspauschale: Reparaturaufwendungen sind nicht als Werbungskosten abziehbar

 

Der Bundesfinanzhof hat jüngst (BFH 20. März 2014, VI R 29/13) klargestellt, dass durch den Ansatz der Entfernungspauschale die Kosten für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte abgegolten sind. Außergewöhnliche Kosten können darüberhinaus nicht geltend gemacht werden. Weiterlesen

Mai 2014

Umsatzsteuerliche Falle bei der privaten Nutzung von Dienstwagen durch Grenzgänger

 

Wenn ein Unternehmen einem Mitarbeiter einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung zur Verfügung stellt, sind die umsatzsteuerlichen Vorschriften zur Vermietung eines Beförderungsmittels einschlägig. Lebt der Mitarbeiter im Ausland, muss der Arbeitgeber auch dort die Umsatzsteuer abführen. Weiterlesen

Mai 2014

Finanzminister beschließen Verschärfungen für Selbstanzeigen

 

Die Finanzminister der Länder beschlossen am 9. Mai 2014, an der Möglichkeit zur strafbefreienden Selbstanzeige festzuhalten. Allerdings sollen ab dem 1. Januar 2015 einige Verschärfungen in Kraft treten. Weiter

Oktober 2013

Zuwendungen an Arbeitnehmer anlässlich einer Betriebsveranstaltung - Änderung der Rechtsprechung

 

In zwei Urteilen des Bundesfinanzhofs, die jüngst veröffentlicht wurden, änderte dieser seine Rechtsprechung zu der Problematik, unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme von Arbeitnehmern an Betriebsver-anstaltungen zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führt. Zentral war und bleibt die Freigrenze von 110 Euro pro Person. Mehr

Oktober 2013

Update: Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer beim einheitlichen Erwerbsvorgang

 

Das BFH-Urteil vom 19. Juni 2013 (II R 3/12) führt zu einer Verschärfung der Rechtsprechung bei der Annahme eines einheitlichen Erwerbs-vorgangs.

 

Wenn auf der Veräußererseite mehrere Vertragspartner auftreten, wurde in früheren Entscheidungen gefordert, dass das Zusammenwirken für den Erwerber objektiv erkennbar war. Es soll nun aber ausreichend sein, wenn dieses Zusammenwirken anhand äußerer Merkmale objektiv festgestellt werden kann. Mehr

Juli 2013

Elternunterhalt - steuerlich abzugsfähig?

 

Die Bevölkerung wird im Schnitt immer älter, die Kosten für die Pflege im Alter steigen. Zunehmend reichen die laufenden Einkünfte oder Vermögen der Pflegebedürftigen nicht mehr aus, was zu einem sogenannten Elternunterhalt führen kann. In der Regel wird der Unterhalt dabei nicht von den Eltern, sondern vom Sozialamt gefordert.

 

Sollte die Pflicht bestehen Unterhalt zu leisten, stellt sich die Frage, ob die Aufwendungen wenigstens die Einkommensteuer des Zahlenden mindern.

Juni 2013

Sind Sie bereit für SEPA?

 

Der europäische Zahlungsverkehr wird vereinheitlicht. Kontonummern und Bankleitzahlen ändern sich und das bestehende Abbuchungs- und Einzugsermächtigungsverfahren wird durch das neue SEPA-Lastschriftverfahren ersetzt.

 

Wir empfehlen Ihnen dringend, sich noch im Jahr 2013 einen Überblick zu verschaffen und gegebenenfalls erste Umstellungen vorzunehmen, damit der Übergang am 1. Februar 2014 gelingt.

Juni 2013

Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer beim einheitlichen Erwerbsvorgang

 

Wenn Sie mit Bauabsichten ein unbebautes Grundstück kaufen, ist immer dann Vorsicht geboten, wenn Sie Grundstück und Haus quasi aus einer Hand kaufen. Die Rechtsprechung bildete das Konstrukt des einheitlichen Erwerbsvorgangs. In diesen Fällen fließt auch der Wert des noch zu bauenden Gebäudes in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerb-steuer ein.

Mai 2013

Gelangensbestätigung – steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen

 

Liefern Sie Ware an einen in der EU ansässigen Unternehmer, ist diese Lieferung grundsätzlich von der Umsatzsteuer befreit. Eine Voraussetzung für die Umsatzsteuerfreiheit ist aber, dass Ihnen der Nachweis gelingt, dass die gelieferte Ware tatsächlich aus Deutschland in das innergemein-schaftliche Ausland gelangt ist. Die Neuregelung zu den Nachweis-erfordernissen tritt mit einer Übergangsfrist zum 1. Oktober 2013 in Kraft. Mehr

Mai 2013

Private Nutzung von Diensthandys

 

Genehmigt der Arbeitgeber auch die private Nutzung eines Diensthandys ist dieser Vorteil für den Arbeitnehmer steuerfrei nach § 3 Nr. 45 EstG. Lesen Sie hier mehr zu dieser aus steuerlicher Sicht interessanten Gestaltung.

Mai 2013

Wahl der Steuerklasse und Familienplanung

 

Die Wahl der richtigen Steuerklasse kann von Vorteil sein, wenn Sie mit Nachwuchs planen. Lesen Sie hier mehr zu den Punkten, die beachtens- wert sind.